Aloe Bussei

Aloe Bussei

Wissenschaftlicher Name

Aloe Bussei A. Berger

Synonyme

Aloe morogoroensis

Wissenschaftliche Klassifikation

Familie: Asphodelaceae
Unterfamilie: Asphodeloideae
Stamm: Aloeae
Gattung: Aloe

Ursprung

Diese Art ist in Tansania beheimatet (Felsvorsprünge und Klippen im Mpwapwa-Distrikt).

Beschreibung

Aloe Bussei ist ein Sukkulent, der eine Ansammlung attraktiver stammloser oder sehr kurzstieliger Rosetten bildet. Die Blätter sind lanzenförmig, zuerst aufrecht, dann breit, bis zu 30 cm lang und bis zu 6 cm breit. Sie sind glänzend grün, färben sich in heißen Sommermonaten kupferrot und haben nur wenige weiße Flecken auf ihrer Unterseite. Die Blüten sind röhrenförmig, korallenrot mit einem gelblichen Maul und erscheinen auf schlanken, normalerweise 1- bis 4-verzweigten Blütenständen von bis zu 75 cm Höhe vom Spätsommer bis zum Herbst.

Der spezifische Beiname "bussei" ehrt Walter Carl Otto Busse (1868–1933), deutschen Botaniker und Landwirtschaftsoffizier in Tansania zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Wie man Aloe bussei wächst und pflegt

Licht: Beim Wachsen AloeStellen Sie Ihre Pflanzen in Innenräumen in der Nähe eines nach Süden oder Südwesten ausgerichteten Fensters auf, das viel helles, indirektes Licht erhält. Geben Sie im Freien leichten Schatten, besonders an den heißesten Tagen des Tages.

Boden: Pflanze Aloes in einem gut durchlässigen Boden, der speziell für Kakteen und andere Sukkulenten entwickelt wurde, oder lassen Sie Ihren Boden mischen. Die Drainage ist wichtig, da zu viel Feuchtigkeit um die Wurzeln Wurzelfäule verursachen kann.

Widerstandsfähigkeit: Aloe Bussei verträgt Temperaturen von nur -3,9 bis 10 ° C (25 bis 50 ° F), USDA-Winterhärtezonen 9b bis 11b.

Bewässerung: Diese Sukkulenten müssen regelmäßig gewässert werden, sind jedoch für kurze Zeit sehr tolerant gegenüber Dürrebedingungen. Tief gießen, aber nur wenn der Boden trocken ist. Reduzieren Sie die Bewässerung in den Wintermonaten.

Düngung: Aloes benötigen in der Regel keinen Dünger, können aber von den zusätzlichen Nährstoffen profitieren.

Umtopfen: Diese Pflanzen wachsen nicht besonders schnell und müssen nur selten umgetopft werden. Umtopfen Sie sie im Frühjahr alle paar Jahre in einen Behälter mit einem Durchmesser von einigen Zentimetern, damit sie nicht wurzeln.

Vermehrung: Ausbreitung Aloe kann durch Verwendung der Offsets, Stecklinge oder Samen einer reifen Pflanze erfolgen.

Weitere Informationen finden Sie unter Wachsen und Pflegen von Aloe.

Toxizität von Aloe bussei

Aloe Bussei ist nicht als giftig für Menschen und Haustiere aufgeführt.

Links

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Aloe Bussei - Garten

Herkunft und Lebensraum: Aloe Bussei ist in der Vereinigten Republik Tansania endemisch. (Aufgenommen aus folgenden Gebirgszügen: Uluguru, Ukaguru und Udzungwa. In den Udzwungas kommt es vermutlich nur an den nach Norden ausgerichteten Hängen mit Blick auf den Ruaha-Damm vor). Geschätzte Belegungsfläche km2: 100. Anzahl der Standorte10.
Höhenbereich: 500-1800 Meter über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Aloe Bussei ist ein ziemlich kleiner saftiger Strauch, der auf offenen Granitfelsen auf kleinen Hügeln und Klippen mit Laubwäldern und Gräsern auf tieferem Boden wächst. Auch aus Wald mit aufgenommen Brachystegie, Combretum, Sterculiausw. mit Aufschlüssen von nackten Steinen mit Xerophyta und Aloe. Die Bevölkerung ist sehr lokalisiert und stark fragmentiert, kann aber in dichten Gruppen auftreten. Derzeit keine größeren Bedrohungen, aber es besteht die Möglichkeit, dass die Art von saftigen Sammlern beeinflusst wird. Es kann auch Auswirkungen durch die Räumung des Lebensraums durch Holzkohlebrenner geben.

Beschreibung: Aloe Bussei ist eine stammlose, verzweigte, strauchige Art, die bis zu 40 cm hohe dichte Gruppen bildet.
Blätter: Ungefähr 20 pro Rosette, glänzend grün, rotbraun bis grünviolett gerötet, bis zu 20-30 cm lang, 45-60 mm breit in der Mitte, lanzettlich bis eiförmig-lanzettlich, sich verjüngend. Auf der Unterseite gibt es gelegentlich nur wenige weiße Flecken. Ränder sinusförmig-gezähnt, mit knorpeligen Rändern, Zähne weiß oder blassgelb 2-3 (-5) mm lang, zur Blattspitze geneigt, 7-8 (-15) mm voneinander entfernt.
Blütenstand: Einfach oder gewöhnlich mit 1-2 (-4) Ästen aufgerichtet, 40 bis 60 cm (selten bis 75 cm) Traube mehr oder weniger dicht, konisch-zylindrisch, (15-) 18 (-25) cm lang, gestielt. Hochblätter eiförmig spitz 4 bis 6 mm lang, 3 mm breit.
Blumen: 28 bis 35 mm lang und an ihrer Basis verengt, korallenrot, an ihrem Mund gelblich. Corolla verengte sich zu dem 8-10 mm langen Stiel. Der Eierstock hat einen Durchmesser von 6 mm, der oben etwas schmaler ist, dann dehnt sich der Schlauch auf 8 mm aus und verengt sich am Mund wieder. Äußere Blütenhüllensegmente (Tepalen), die an der Basis nicht verwachsen sind12 bis 15 mm lang. Die Staubblätter und der Stift ragen leicht aus der Blume heraus.

Literaturverzeichnis: Wichtige Referenzen und weitere Vorträge
1) Teilnehmer des CEPF-Pflanzenbewertungsprojekts Eastern Arc Mountains & Coastal Forests. 2009. Aloe Bussei. Die Rote Liste der bedrohten Arten der IUCN 2009: e.T158040A5184534. http://dx.doi.org/10.2305/IUCN.UK.2009-2.RLTS.T158040A5184534.en. Heruntergeladen am 08. September 2017.
2) Hermann Jacobsen "Ein Handbuch für Sukkulenten: Beschreibungen, Synonyme und kulturelle Details für andere Sukkulenten als Cactaceae", Band 1 Blandford Press, 1960
3) Hermann Jacobsen, "Abromeitiella zu Euphorbia", Blandford Press, 1960
4) Susan Carter, John J. Lavranos, Leonard E. Newton, Colin C. Walker: Aloe. Der endgültige Leitfaden. Kew Publishing, Royal Botanic Gardens, Kew 2011
5) Leonard Eric Newton: Aloe Bussei. In: Urs Eggli (Hrsg.): "Sukkulenten-Lexikon. Einkeimblattrige Pflanzen (Monocotyledonen)". Eugen Ulmer, Stuttgart 2001
6) Urs Eggli, "Illustriertes Handbuch der Sukkulenten: Monokotyledonen". Springer Science & Business Media, 17. Juli 2001
7) Urs Eggli, Leonard E. Newton: "Etymologisches Wörterbuch saftiger Pflanzennamen". Springer, Berlin / Heidelberg 2010
8) Jan-Peter Frahm, Jens Eggers: Lexikon deutschsprachiger Bryologen. 2. Auflage, 2001, Band 1
9) Alwin Berger: "Liliaceae-Asphodeloideae-Aloineae". In: Adolf Engler (Hrsg.): "Das Pflanzenreich. Regni vegetablilis conspectus." Heft 33, Wilhelm Engelmann, Leipzig 1908. Web: http://www.biodiversitylibrary.org/page/20872118#page/279/mode/1up


Aloe Bussei Foto von: © Plantemania

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Anbau und Vermehrung: Der Anbau ist nicht schwierig, solange eine gute Drainage erhalten bleibt. Bewegen Sie es in die Sonne, um die Färbung zu maximieren.


Name Status Vertrauensniveau Quelle Lieferdatum
Aloe Morogoroensis Christian Synonym WCSP 2012-03-26

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